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Provinz Córdoba

Sehenswerte Ortschaften

Lernen Sie beeindruckende Orte in der Provinz, ihre Geschichte und Traditionen kennen.


Bujalance
Eingebettet zwischen weiten Olivenhainen im Osten der Provinz gelegene sehenswerte Monumentalstadt.
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Carcabuey
Im Herzen der Sierra Subbética und damit abseits des Massentourismus gelegen, ist die kleine Ortschaft Carcabuey insbesondere wegen ihrer natürlichen Umgebung sehenswert und ideal für Wanderer und Biker.
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Almedinilla
Der kleine Bergort im äußersten Süden der Provinz verbindet Geschichte, Kultur, Traditionen und Natur.
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Iznájar
Eine der schönsten Ortschaften in Andalusien ist dieses weiße Bergdorf. Es liegt malerisch über einem Stausee.
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Montilla
Nicht nur dank seiner bekannten Weine ein geschätztes Ausflugsziel, sondern auch religiöser Wallfahrtsort.
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Córdoba ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und als kulturelles und geografisches Zentrum gleichzeitig auch ihre größte Attraktion.

Trotzdem sollten Besucher der Stadt nicht vergessen, auch ein paar Tage einzuplanen, um die Städte und Dörfer der Provinz, ihre vielfältigen Landschaften und Sehenswürdigkeiten zu erkunden, denn wer die Landschaften und Orte im Hinterland nicht gesehen hat, hat wahrlich etwas verpasst.

Im Süden der Iberischen Halbinsel gelegen, ist die Provinz Córdoba eine von acht Provinzen, aus denen die autonome Region Andalusien besteht. Sie grenzt (im Uhrzeigersinn) an die Provinzen Ciudad Real, Jaén, Granada, Málaga, Sevilla und Badajoz.

Die Gesamtfläche der Provinz beträgt 13.769 km². Das ist etwas kleiner als das Bundesland Schleswig-Holstein. Ihre Einwohnerzahl beläuft sich auf 803.038 Einwohner (Stand 2009), womit die Bevölkerungsdichte 58,3 Einwohner/km² beträgt.

In geografischer Sicht lässt sich die Provinz in drei Gebiete einteilen: das Sierra Morena Gebirge im Norden, das Urstromtal des Guadalquivir in der Mitte und das Subetische Bergland im Süden.

Kommen Sie mit auf eine kleine Entdeckungsreise durch die acht Landkreise, aus denen die Provinz Córdoba besteht.

Alto Guadalquivir
Der Landkreis Alto Guadalquivir befindet sich im östlichsten Bereich der Provinz. Dieses Gebiet bedeckt drei verschiedene Landschaften: die Sierra de Montoro, die Vega und die Campiña.

Montoro

Die Sierra, ein bedeutsames Ökosystem mit reichen Wildbeständen und vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, steht als Naturpark Cardeña-Montoro großenteils unter Naturschutz. Demgegenüber sind die Auen des Guadalquivir, der den Landkreis von Osten nach Westen durchfließt, die eigentlichen Protagonisten dieser Region. Im Bereich der Campiña mit ihren sanften Hügeln befinden sich ausgedehnte Anbaugebiete für Weizen und Sonnenblumen sowie bis zum Horizont reichende Olivenhaine.

Zum Landkreis Alto Guadalquivir gehören acht Städte und Gemeinden, in denen Folklore, Traditionen, Kunsthandwerk und Gastronomie ein interessantes Kulturgut geschaffen haben. Während im Bereich des Kunsthandwerks schmiedeeiserne, hölzerne oder lederne Erzeugnisse wichtige Wirtschaftsträger sind, basiert die regionale Gastronomie auf der Hoch- und Niederwildjagd, Olivenöl und Honig.

Orte dieses Landkreises:
Adamuz
Bujalance
Cañete de las Torres
El Carpio
Montoro
Pedro Abad
Villa del Río
Villafranca de Córdoba

Campiña Este – Guadajoz
Der Weg, der den Reisenden von Córdoba nach Granada führt, durchquert den Landkreis Campiña Este-Guadajoz. Hier spürt man noch heute auf authentische Weise den Geist des maurischen Spaniens. Mit Baena, Castro del Río und Espejo gehören drei der fünf Ortschaften, die diesen Landkreis bilden, zur so genannten Ruta del Califato (Route des Kalifats).

Zwischen Olivenhainen und Weinbergen haben maurische Burgen, ausgeklügelte Stadtbefestigungen und vor allem volkstümliche Bräuche als wertvolle Frucht des jahrhundertelangen einvernehmlichen Zusammenlebens der verschiedenen Kulturen die Wechselfälle der Zeit überdauert.

Die kleine Stadt Baena ist auch noch aus einem anderen Grund bekannt. Sie ist das Zentrum eines der bekanntesten Anbaugebiete für Oliven. Das hier erzeugte Olivenöl hat eine eigene Herkunftsbezeichnung (Denominación de origen).

Orte dieses Landkreises:
Baena
Castro del Río
Espejo
Nueva Carteya
Valenzuela

Campiña Sur
Die Campiña ist eine leicht hüglige Landschaft die sich zwischen dem Tal des Guadalquivir und dem Subbetischen Bergland erstreckt und überwiegend landwirtschaftlich genutzt wird. Die Ausdehnung dieses Verwaltungsbezirks beläuft sich auf 1.102 Quadratkilometer. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 103.000, die verteilt auf elf Städte und Gemeinden leben.

Campiña Sur

Zu den bekanntesten Ortschaften zählen Montilla und Moriles, zwei Städte, die sich inmitten ausgedehnter Weinanbaugebiete befinden, in denen die erlesenen Weine reifen, die unter der Herkunftsbezeichnung Montilla-Moriles bekannt sind. Über die gleichnamige Weinroute können Besucher dieses Gebiets die Geheimnisse des Weinbaus vom Anbau bis zur Reifung in der Flasche kennen lernen und die Ergebnisse bei einer Verkostung in einer der vielen Weinkellereien genießen.

Die Kleinstadt Puente Genil ist bekannt für die Herstellung von Mus aus Quitten, einer Obstsorte, die in der Umgebung der Stadt weitflächig angebaut wird.

Besucher der Region können sich darüber hinaus auch an einem vielfältigen historisch wertvollen Kulturgut erfreuen, zu dem besonders sehenswerte Monumente wie der Fürstenpalast von Fernán Núñez, die Festung Frías in Montemayor, die römischen Zisternen in Monturque, die römische Villa Fuente Álamo in der Nähe von Puente Genil oder das Schloss von Santaella gehören.

Auch die ausgedehnten Feuchtgebiete (Zonas Húmedas del Sur de Córdoba) der Region sind für Naturliebhaber einen Besuch wert, von denen die Laguna de Zóñar und Laguna del Rincón sich innerhalb des Gemeindegebietes von Aguilar de la Frontera befinden. Zusammen mit der Laguna de Tíscar bei Puente Genil, der Laguna del Donadío bei Santaella und dem Stausee Cordobilla kommt ihnen eine bedeutende Funktion als Winterrevier für eine Vielzahl von geschützten Zugvogelarten zu.

Orte dieses Landkreises:
Aguilar de la Frontera
Fernán Núñez
La Rambla
Montilla
Moriles
Montalbán
Monturque
Montemayor
Puente Genil
San Sebastián de los Ballesteros
Santaella

Córdoba
In der Provinzhauptstadt leben mehr als 320.000 Einwohner, womit Córdoba die drittgrößte Stadt Andalusiens ist. Die Stadt ist wegen ihrer zahlreichen Monumente und Sehenswürdigkeiten, die sie im Laufe ihrer mehr als zweitausendjährigen Geschichte hervorgebracht hat, eine der bezauberndsten und schönsten Städte Spaniens.

Dank ihrer Einmaligkeit wurde die ehemalige Hauptstadt des Kalifats der Omaijaden von der Unesco als Weltkulturerbe der Menschheit geadelt. Die Stadt steht stellvertretend für das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Zivilisationen, die ihre eindrucksvollen Spuren hier hinterlassen haben: Römer, Mauren, Juden und Christen.

Von dem umfangreichen Veranstaltungskalender sollten Besucher die aufwendigen Prozessionen im Rahmen der Karwoche keinesfalls verpassen. Die Feierlichkeiten, die alljährlich im Mai im Rahmen des so genannten Mayo cordobés stattfinden, sind weiterer Höhepunkt, der nicht nur Einheimische, sondern Besucher aus aller Welt immer wieder neu verzaubert. Mit dem Fest der Maikreuze, dem Patio-Festival und dem bekannten Jahrmarkt Feria de Nuestra Señora de la Salud folgt in diesem Monat ein kulturelles Highlight dem anderen. Im Juli zieht das Internationale Festival de la Guitarra Jahr für Jahr tausende Besucher in seinen Bann.

Dank seiner exzellenten Anbindung an das Straßen- und Eisenbahnnetz und seines guten Klimas lohnt sich ein Besuch der Stadt zu jeder Jahreszeit.

Subbética
Die Subbética ist ein Landkreis im äußersten Süden der Provinz Córdoba und damit im geografischen Zentrum der autonomen Region Andalusien. Von den vierzehn Städten und Gemeinden, die zu diesem Kreis gehören, liegen acht innerhalb der Grenzen des Naturparks Parque Natural de la Sierra Subbética, einem von drei Naturparks der Provinz.

Subbética

Die Fläche des Kreises beträgt 1.597 Quadratkilometer. Bemerkenswert ist sein reiches historisches und künstlerisches Kulturgut mit vielfältigen archäologischen Ausgrabungen und volkstümlichen Traditionen, ohne die vielfältige Gastronomie und die typischen landwirtschaftlichen Erzeugnisse wie Olivenöl, Anis oder Käsespezialitäten zu vergessen.

So befinden sich hier mit Priego de Córdoba und Lucena zwei der bedeutendsten Städte des andalusischen Barock. Während die kleine Ortschaft Almedinilla für ihre archäologischen Funde aus römischer Epoche bekannt ist, genießt das Bergstädtchen Rute wegen des hier hergestellten Anisschnapses und Weihnachtsgebäcks einen weit über die Provinzgrenzen hinaus reichenden Ruhm. Keinesfalls sollte man das malerische Bergdorf Zuheros auf seiner Entdeckungsreise durch das Subbetische Bergland auslassen.

Besondere Erwähnung verdienen die so genannte Vía Verde de la Subbética, ein knapp 60 Kilometer langer Radwanderweg, sowie die Fledermaushöhle (Cueva de los Murcielagos) von Zuheros.

Orte dieses Landkreises:
Almedinilla
Benamejí
Cabra
Carcabuey
Doña Mencía
Encinas Reales
Fuente Tójar
Iznájar
Lucena
Luque
Palenciana
Priego de Córdoba
Rute
Zuheros

Valle de los Pedroches
Der flächenmäßig größte Landkreis, der mit zirka 3.600 Quadratkilometern fast ein Drittel der gesamten Provinz ausmacht, ist die Mancomunidad Valle de los Pedroches. Im Norden der Provinz gelegen, grenzt er an die Autonomen Regionen Extremadura und Castilla-La Mancha (Südkastilien). Die Verwaltungsgemeinschaft besteht aus insgesamt 17 Ortschaften.
Charakteristisch für diese Region sind die ausgedehnten Steineichenwälder, von deren Eicheln sich die hier gezüchteten iberischen Schweine ernähren. Die erzeugten Schinken, die aus dem Valle de los Pedroches stammen, sind wegen ihres außergewöhnlichen Geschmacks nicht nur in Spanien sehr geschätzt.
Eine Reise in das Gebiet von Los Pedroches erlaubt dem Besucher gleichsam eine Zeitreise in die Vergangenheit, die in den althergebrachten Bräuchen, einem vielfältigen Kunsthandwerk und einer reichhaltigen Gastronomie fortlebt. Erwähnenswert ist ebenfalls die durch einige Dörfer führende Straße der Burgen mit Stationen wie der beeindruckenden Festung Castillo de Sotomayor in Belalcázar, der Burg Miramontes in Santa Eufemía oder der Festung Madroñiz in der Ortschaft El Viso.

Orte dieses Landkreises:
Alcaraceños
Añora
Belalcázar
Cardeña
Conquista
Dos Torres
El Guijo
El Viso
Fuente la Lancha
Hinojosa del Duque
Pedroche
Pozoblanco
Santa Eufemia
Torrecampo
Villanueva de Córdoba
Villanueva del Duque
Villaralto

Valle del Guadiato
Dem Guadiato und dem Tal, durch das sich der Fluss schlängelt, verdankt dieser Landkreis seinen Namen, der sich durch herrliche Landschaften und ein intakte Ökosysteme auszeichnet.

Valle del Guadiato

Hervorragend über die Bundesstraße N-432 zu erreichen, liegt dieser Landkreis im Nordwesten der Provinz Córdoba. Seine Ausdehnung beträgt 2.493 Quadratkilometer, auf denen sich insgesamt elf Ortschaften verteilen. Einige der Orte gehören zu der so genannten Ruta de los Castillos (Straße der Burgen). In dieser Hinsicht verdient die Ortschaft Belmez besondere Erwähnung, über die sich eine Festung majestätisch erhebt. Auch das Bergdorf Valsequillo, das die Reste der maurischen Burg Aljózar beherbergt, ist einen Ausflug wert.

Für Naturverbundene und Liebhaber von Outdoor-Aktivitäten bietet der Landkreis eine Vielzahl an Möglichkeiten, zum Beispiel Wandern, Ausritte, Bergsteigen, Jagd und Fischfang, Wassersport.

Malerische Ortschaften, ein enormes historisches Kulturgut, die regionale Gastronomie, die auf Wildbret und Erzeugnisse des iberischen Schwarzfußschweins spezialisiert ist, sind gewichtige Argumente, mit denen die Region Besucher ins Guadiato-Tal locken kann.

Orte dieses Landkreises:
Belmez
Los Blázquez
Espiel
Fuente Ovejuna
La Granjuela
Obejo
Peñarroya-Pueblonuevo
Valsequillo
Villaharta
Villanueva del Rey
Villaviciosa de Córdoba

Vega del Guadalquivir
Der Verwaltungsbezirk, dem acht Städte und Gemeinden angehören, erstreckt sich westlich von Córdoba beiderseits des namensgebenden Flusses bis zur Grenze der Provinz Sevilla. In seinem Territorium, das sich über 1.691 Quadratkilometer erstreckt, befinden sich Landschaften der Campiña, Vega und Sierra.

Vega del Guadalquivir

Die fruchtbaren Böden der Campiña, in deren leicht hüglige Landschaft sich Ortschaften wie La Carlota, Guadalcázar und La Victoria schmiegen, werden überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Auch die Auen der Vega, die sich beiderseits del Guadalquivir ausbreiten und über die Gemeindegebiete von Almodóvar del Río, Posadas, Fuente Palmera und Palma del Río erstrecken, werden wegen der außergewöhnlich ertragreichen Böden für den Anbau von Baumwolle, Weizen, Gerste, Sonnenblumen und Zitrusfrüchten genutzt.

Dagegen bietet die Sierra de Hornachuelos Schutzgebiete von außerordentlicher Schönheit, die über reiche Wildbestände verfügen. Das weitläufige Netz an Wanderwegen bietet Naturfreunden erstklassige Möglichkeiten zum Wandern, für Radtouren und organisierte Ausritte. Auch Liebhaber anderer Outdoor-Sportarten finden ein umfangreiches Freizeitangebot.

Eines der größten Highlights der Region ist die maurische Festung Castillo de Almodóvar del Río, die mit ihren imposanten Türmen und wuchtigen Mauern einen eindrucksvollen Einblick in die wechselvolle Geschichte der Provinz gewährt.

Orte dieses Landkreises:
Almodóvar del Río
Fuente Palmera
Guadalcázar
Hornachuelos
La Carlota
La Victoria
Palma del Río
Posadas
 






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